Schlechtes Wetter... NA UND?

Hier ist für die nächsten Tage Mistwetter angesagt...mir soll es recht sein.

Die Trockenheit macht den Pflanzen hier so zu schaffen. Von mir aus kann es gern mal 2 Wochen durchregnen... so bis mein Urlaub startet ;)

 

Passend zum angesagten Regenwetter, habe ich mal die Regenwetterbilder der ersten Barfoots meines Jungen rausgesucht.

 

Es kam ja bereits auch immer wieder die Frage danach, wie wetterfest die Barfoots sind im Vergleich zu Kaufschuhen sind.

 

Natürlich lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten... immerhin ist jeder Kaufschuh und jeder genähte Schuh anders und vor allem aus verschiedenen Materialien.

Natürlich ist ein Lederschuh wasserdichter als ein Schuh aus Canvas. Ist der Schuh zusätzlich gefettet, bzw. imprägniert?

 

An Lederschuhe kommt in Sachen Robustheit und Wetterfestigkeit bei richtiger Behandlung wohl nichts ran. Dennoch gibt es aus auch Alternativen aus Stoff, mit denen sich bis zu einem gewissen Grad trockene Füße erzielen lassen.

 

Für meinen Sohn wollte ich leichte Sommerschuhe haben, die aber auch mal ein paar Tropfen Regen und eine feuchte Wiese vertragen.

Daher habe ich mich für Dry Oilskin (Fox Oilskin) von Snaply Nähkram entschieden. Mit diesem Material hatte ich bisher immer gute Erfahrungen, auch seine Jacke (er trägt sie hier auch) hat ihn trocken durch die kalte Jahreszeit gebracht.

 

 

Die Kombination aus Leder für die Umrandung und Dry Oilskin als Hauptststoff (innen Canvas) schien mir also perfekt. Und ja, sie ist es.

Das Kind trägt sie seit er sie hat regelmäßig und gern und hatte nie nasse Füße. Zudem kann der Fuß in diesem Schuh atmen und schwitzt auch bei warmen Wetter nicht.

 

Zu beachten ist bei diesem Material aber, dass es nicht gern gebügelt wird. Dadurch verliert es einen guten Teil Fett. Das Nähen der Schuhe erfordert aber unbedingt auch das Material immer wieder zu Bügeln.

 

So waren die Schuhe also nach dem allerersten Tragen samt unzähligen nassen Wiesen dann doch durchgeweicht.

Klar ist auch, dass bei Low Cut Schuhen natürlich das Wasser schnell auch von oben "reinschwappt".

 

Zuhause habe ich sie getrocknet und imprägniert (man kann sie natürlich auch einfach nachwachsen).

Seitdem sind sie dicht.

Für Herbst/Winter bekommt das Kind aber High Cuts (voraussichtlich aus Leder wie mein Mann, siehe letzter Beitrag).

 

 

Ich behaupte mal: Die Barfoots sind bei vergleichbarem Material und gleicher Behandlung genauso Schlechtwettertauglich wie gekaufte Schuhe.

 

Ja. Warum auch nicht?

 

*Hose Pfiffikus

*Jacke Käpt'n Knoop

 

 

 

Was außerdem für einen wetterfesten Barfoot spricht: Es gibt keine Naht am Übergang zur Laufsohle, durch die Feuchtigkeit sickern könnte.

 

Durch das Umklappen der äußeren Umrandung um die feste „Brandsohle“ wird die Form der Sohle vorfixiert und der Schuh hat einen geschlossenen Abschluss.

Das Kleben der Laufsohle ist so relativ einfach und es entsteht kein Spalt zwischen Sohle und Schuh.

 

Die Verwendung von Flüssiggummi oder Reparaturpaste ist beim sauberen Kleben bis zum Rand überflüssig.

 
Also, bald ist wieder Schuhwetter!
Den Schnitt bekommt ihr im Shop.

Mehr Impressionen :)

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